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Vom umbringen, abziehen und einlegen

Nein, es war kein Krimiabend, oder vielleicht doch? Am 1. Dezember hat uns die stadtbekannte Petuh-Tante Hilke Rudolph (links im Bild) mit der Flensburger Mundart Petuh bekannt gemacht. Die Mischsprache aus deutsch, dänisch, plattdeutsch und plattdänisch hat sich im heutigen Sprachgebrauch in Flensburg ein Stück weit erhalten. So ist "Ssünde" gar nicht so schlimm, es bedeutet schlichtweg "schade"; und wenn jemand sagt, "Sie sollten doch einen Kaffee mitbringen", dann ist das "sollen" einfach nur mundartlich für alles gemeint, was Sie "wollen". Übrigens: umbringen, abziehen und einlegen kann man ganz gut mit seinem eigenen Kind machen: Es nach Hause bringen, es ausziehen und ins Bett legen.

Mit Hilke Rudolph wird es übrigens im Frühjahrssemester wieder einen Abend geben – sie bietet nicht nur Petuh-Abende und Stadtführungen an, sondern wird sich mit uns auf den Weg durch die Marienhölzung machen. Der Termin steht noch nicht fest.