Mentorat Für Studierende der Katholischen Theologie (Lehramt)

DAS MENTORAT - FÜR ANGEHENDE LEHRER_INNEN IM FACH KATHOLISCHE RELIGION

Sie studieren Katholische Theologie und wollen zukünftig Religionslehrerin oder Religionslehrer werden? Sie haben auf diesem Weg Fragen nach Glauben und Spiritualität? Sie suchen das klärende Gespräch hinsichtlich Ihrer Rolle als Religionslehrkraft und der kirchlichen Rahmenbedingungen für den Religionsunterricht?

Das Mentorat als eine Initiative des Erzbistums Hamburg bietet Ihnen Unterstützung auf Ihrem Weg zum Lehramt. Im Rahmen des Mentorats können Sie Fragen zum katholischen Religionsunterricht stellen. Es bietet Ihnen auch die Gelegenheit, Fragen des persönlichen Glaubens zu klären. Nicht zuletzt ist das Mentorat auch ein verbindliches Element hin zur kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Missio canonica) für das Fach Katholische Religion.

Das Mentorat wird überall dort angeboten, wo Sie auf dem Gebiet des Erzbistums Hamburg Katholische Theologie (für das Lehramt) studieren können, also in Flensburg und Hamburg. Das Mentorat beginnt mit der BA-Phase und endet mit
der MA-Phase Ihres Studiums.

Für Studierende ab dem WS 2017/2018 ist die Teilnahme am Mentorat zur Erlangung der Kirchlichen Unterrichtserlaubnis für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) im Fach Katholische Religion verbindlich. Die bislang hierfür notwendigen Referenzen entfallen.a.

ELEMENTE DES MENTORATS INFORMATION, BEGLEITUNG, ERFAHRUNG

Informative Begleitung

Die Studienmentorinnen stehen sowohl in der BA-Phase als auch in der MA-Phase zum Gespräch zur Verfügung. In beiden Phasen findet jeweils ein Treffen statt, in dem Zeit für Ihre Fragen ist: über den schulischen Religionsunterricht und dessen Aufgaben, über die Rolle der Religionslehrkräfte im Schulalltag und über die Voraussetzungen zur Erlangung der Missio canonica.

Spirituelle Begleitung

Die geistlichen Mentoren stehen ebenfalls in beiden Studienphasen zum Gespräch zur Verfügung. Eine Begegnung in der BAPhase und ein Einzelgespräch in der MA-Phase sind vorgesehen. Gemeinsam mit Ihrem geistlichen Mentor können Sie Fragen des Glaubens und zu Ihrer eigenen religiösen Biografie klären. Der Inhalt dieser Gespräche ist vertraulich.

KIRCHLICH-SPIRITUELLE ERFAHRUNGSZEITEN

Kirchlich-spirituelle Erfahrungszeiten 1. Geistliche Auszeiten in einem Kloster, bei einer geistlichen Gemeinschaft oder mit einer Hochschulgemeinde können den persönlichen Glauben und das Abwägen einer Lebensentscheidung sehr bereichern. Daher sieht das Mentorat eine mehrtägige Auszeit während der BA-Phase oder der MA-Phase Ihres Studiums vor. Beispiele solcher Auszeiten sind die Taizéfahrt mit der Hochschulgemeinde, eine Wallfahrt nach Lourdes, die Einkehrtage mit der Kirchengemeinde vor Ort, das selbstorganisierte Wochenende in einem anerkannten Exerzitienhaus.

2. Über das eigene Engagement lernt man Kirche noch einmal ganz anders kennen. Als Religionslehrerin und Religionslehrer sollten Sie über das kirchliche Leben jenseits von Schule Bescheid wissen. Daher sieht das Mentorat eine entsprechende Erfahrungszeit einschließlich eines Reflexionsgesprächs mit Herrn Aydogan (Flensburg) bzw. Frau Mizdalski (Hamburg) vor (Kontaktmöglichkeiten: siehe Rückseite). Diese Erfahrungszeit kann unterschiedliche Formen annehmen: 

• ein Blockpraktikum von vier Wochen in einer katholischen Einrichtung (Gemeinde, Caritas, Verband, Krankenhaus usw.) oder

• ein kontinuierliches Engagement einmal in der Woche für die Dauer von mindestens einem Jahr in einer katholischen Einrichtung (Hochschulgemeinde, Flüchtlingsbegleitung …) oder

• Durchführung eines mehrwöchigen pastoralen oder karitativen Projekts in einer katholischen Einrichtung (zum Beispiel Erstkommunionvorbereitung, Firmvorbereitung, Tage der Orientierung …).

Für alle Formen der praktischen Erfahrungszeit gilt, dass ein zurückliegendes Engagement anerkannt werden kann. Sprechen Sie hierzu mit Ihrer Studienmentorin.

Mehr Informationen: https://www.erzbistum-hamburg.de/Hochschule-Hochschulpastoral_Theologie-und-Seelsorge-an-Hochschulen-im-Norden#h4